Mio pmn Bedienungsanleitung Seite 1

Stöbern Sie online oder laden Sie Bedienungsanleitung nach Nein Mio pmn herunter. Dokument 1 - Justus-Liebig Benutzerhandbuch

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EXPERIMENTELLE UNTERSUCHUNGEN ZUM EINFLUSS VON
EICOSAPENTAENSÄURE VERSUS ARACHIDONSÄURE AUF DIE
IMMUNANTWORT POLYMORPHKERNIGER NEUTROPHILER
GRANULOZYTEN IN EINEM KOINKUBATIONSMODELL VON
GRANULOZYTEN UND ENDOTHELZELLEN
Inaugural-Dissertation
zur Erlangung des Grades eines Doktors der Medizin
des Fachbereichs Humanmedizin
der Justus-Liebig-Universität Gießen
vorgelegt von Olaf Herm
aus Wiedenest
Gießen 2001
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Inhaltsverzeichnis

Seite 1

EXPERIMENTELLE UNTERSUCHUNGEN ZUM EINFLUSS VONEICOSAPENTAENSÄURE VERSUS ARACHIDONSÄURE AUF DIEIMMUNANTWORT POLYMORPHKERNIGER NEUTROPHILERGRANULOZYTEN

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10triene. Lipidmediatoren werden aus Arachidonsäure, einer mehrfach ungesättigten Fettsäure,synthetisiert.1.4. Metabolismus und physiologische Bedeutu

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11Zellmembranen durch Phospholipasen beitragen (7), 15-HETE hemmt die 5-Lipoxygenase inGranulozyten (8).Alternativ kann aus 5-HPETE LTA4 synthetisier

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12Abbildung 1: Metabolismus der Arachidonsäure durch 5-Lipoxygenase. Dargestelltsind die Entstehung des zentralen Produktes LTA4 sowie dessen enzymati

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13 erhöhtes Angebot an Substrat (freie Fettsäure) um ein Vielfaches gesteigert werden (13).Eine Übersicht des Arachidonsäuremetabolismus zeigt Abbildu

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14Abbildung 2: Das Konzept der kooperativen Eicosanoidsynthese. AusArachidonsäure (AA), das aus den Phospholipidpools der Endothelzelle (EC)freigesetz

Seite 7 - Abkürzungen

15 durch gegenseitige Bereitstellung der notwendigen Substrate und durch ihre komplementäreEnzymausstattung, ein Mechanismus, der vermutlich der Feina

Seite 8 - 1. Einleitung

16Abbildung 3: Metabolismus der Eicosapentaensäure durch 5-Lipoxygenase. In Analogie zum Metabolismus der Arachidonsäureentsteht zunächst LTA5, welche

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17 Fettsäure in Transportvesikel umgehen, so daß wesentlich höhere Konzentrationen an freierFettsäure für die Synthese aktiver Metabolite zur Verfügun

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18Verwendung von ω-3-Lipidemulsionen stellt daher eine potente Quelle für die Zufuhrfreier ω-3-Fettsäuren dar. Da bei vielen Patienten mit septischen

Seite 11

192. Materialien und Methoden2.1. Materialien2.1.1. Rezepturen der Puffer und NährmedienElastase-Messpuffer1,21 g Trispuffer (Trometamol)+5,62 g NaCl

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Aus dem Medizinischen Zentrum für Innere Medizin, Medizinische Klinik und Poliklinik IIDirektor: Prof. Dr. SeegerKlinische Forschergruppe Respiratoris

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20+1 n NaOH ad pH 7,4HBS (HEPES-Buffered Saline)-Puffer (0,5l):500 ml Aqua Dest.+2,383 g HEPES+4 g NaCl+1 n NaOH ad pH 7,6HEPES (N-2-Hydroxyethylpip

Seite 14

21RPMI 1640 Medium, Boehringer (Mannheim, Deutschland)Waymouth MB 752/1-Medium, Sigma (Deisenhofen, Deutschland)2.1.2. Reagenzien und PharmakaA 231

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22Eisessig, Merck (Darmstadt, Deutschland)Ficoll-Paque, Pharmacia Biotech (Uppsala, Schweden)FMLP (N-Formyl-Methionyl-Leucyl-Phenylalanin), Sigma (

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232.1.3. Authentische StandardsLTB4, Sigma (Deisenhofen, Deutschland)LTC4, Sigma (Deisenhofen, Deutschland)LTD4, Sigma (Deisenhofen, Deutschland)L

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24Cedex, Frankreich)2.1.5. GeräteAbsorbance Detector Spectroflow 773, Kratos, über BAI (Weiterstadt, Deutschland)Beta-Szintillationscounter 1900 TR,

Seite 18 - 1.7. Fragestellung

252.2. Methoden2.2.1. Isolation humaner GranulozytenDie Isolation humaner Polymorphkerniger Granulozyten (PMN) erfolgte unter sterilenArbeitsbedingung

Seite 19 - 2. Materialien und Methoden

26PMN erneut zentrifugiert und anschließend in 600 µl Hanks/HEPES- Puffer (mit Calcium undMagnesium) je 10 Mio. Zellen aufgenommen.Die Reinheit der i

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27Anschließend wurde mit 1 µM A 23187 pro Well stimuliert und der Versuchsansatz nach 15'durch Kühlung der Platten auf Eis abgestoppt. Die Überst

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28in der Küvette gut durchmischt. Nach 60 Sekunden Inkubationszeit im Photometer wurde anhandvon 20 Messungen der Extinktionszunahme über 3 Minuten di

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29CHPLC-Qualität" zur Anwendung. Als feste Phase diente eine mit 3 µm ODS-Hypersil gepackteSäule (Länge 25 cm, Innendurchmesser 4,6 mm). Diese wu

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3Inhaltsverzeichnis1. Einleitung...81.1. Vorwort...

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30StandardRecovery (% +/- SEM)6t-LTB4 + 6t,12e-LTB492,0  3,1LTB490,8  1,45-HETE71,9  4,16t-LTB5 + 6t,12e-LTB586,4  1,9LTB587,8  2,85-HEPE76,1  3

Seite 25 - 2.2. Methoden

31Wells verbliebenen Zellen mit 0,5%igem Triton-X lysiert und mit einem Cell-Scraper aus denWells entfernt. Die Aktivität sowohl im Probenüberstand, a

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3270 Mio. der Granulozyten wurden nach der Isolation in 700 µl RPMI 1640-Mediumsuspendiert. Nach Zugabe von 50 µl [3H]-Inositol (entsprechend 50 µCi)

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333. Ergebnisse3.1. Einfluß der Vorinkubation von Endothelzellen mit Eicosapenta-ensäure versus Arachidonsäure auf die Immunantwort koinku-bierter PMN

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343.1.2. Produktion von LipoxygenasemetabolitenDie im Zellüberstand gemessene Freisetzung von LTB4 durch PMN ohne HUVECs lagbei 42,2  5 nmol/l. Nur u

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353.1.3. Adhärenz von PMN an ECZum Vergleich der Adhärenz von PMN an HUVECs, die mit AA, EPA oder nicht mitfreier Fettsäure vorinkubiert worden waren,

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363.2. Auswirkung der selektiven Inhibition zweier Enzyme auf Degra-nulationsreaktion und Produktion von Lipoxygenasemetabolitendurch PMN am Inkubatio

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37freie Fettsäure waren nicht mehr auszumachen (Abb. 18).Die Menge an nichtenzymatischen Zerfallsprodukten und 5-HETE sank um vergleichbareWerte wie d

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3812345678Elastase [U/l]PMN00,51510FFA [µmol/l]EPAAAohne FFAPMN ohne HUVECs**Abbildung 4: Änderung der Elastaseaktivität im Zellüberstand nach vorheri

Seite 33 - 3. Ergebnisse

393040506070LTB4 [nmol/l]PMN00,51510FFA [µmol/l]EPAAAPMNohne FFA***Abbildung 5: LTB4-Ausschüttung in den Zellüberstand nach vorheriger Inkubation derE

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42.1.5. Geräte...242.2. Methoden...

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4010203040506070805-HETE [nmol/l]PMN00,51510FFA [µmol/l]PMNohne FFAAAEPA*Abbildung 6: Ausschüttung von 5-HETE in den Zellüberstand. Stimulation mit 1

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4110203040506-t-LTB4 + 6-t,12-e-LTB4 [nmol/l]PMN00,51510FFA [µmol/l]PMN ohne HUVECsohne FFAEPAAAAbbildung 7: Ausschüttung der LTA4-Zerfallsprodukte (6

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42010203040[nmol/l]0,51510EPA [µmol/l]LTB56-t + 6-t,12-e5-HEPEAbbildung 8: Synthese von EPA-abgeleiteten Produkten der 5-Lipoxygenase durchPMN nach vo

Seite 38 - FFA [µmol/l]

43203040506070adhärente PMN [%]00,10,51510FFA [µmol/l]AAEPAohne FFA, ohne fmlpohne FFA***Abbildung 9: Adhärenz von PMN an EC nach vorheriger Inkubatio

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448090100110120130140150IPx [% von Leerwert]012345678910t [min] (ohne FFA)012345678910t [min] (AA)ohne FFA1µM AAAbbildung 10: Zeitlicher Verlauf der I

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458090100110120130140150160IPx [% von Leerwert]012345678910t [min]ohne FFA1µM EPAAbbildung 11: Zeitlicher Verlauf der Inositolphosphatbildung von PMN

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46024681012Elastase [U/l]ohne ASA30 min. ASA150 min. ASAohne FFAPMN ohne HUVECs5 µM AA5 µM EPAAbbildung 12: Auswirkung der Cyclooxygenaseinhibition mi

Seite 42 - EPA [µmol/l]

47010203040506070 LTB4 [nmol/l]ohne ASA30 min. ASA150 min. ASAohne FFAPMN ohne HUVECs5µM EPA5µM AAAbbildung 13: Auswirkung der Cyclooxygenaseinhibitio

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480204060801001205-HETE [nmol/l]ohne ASA30 min. ASA150 min. ASAohne FFAPMN ohne HUVECs5µM EPA5µM AAAbbildung 14: Auswirkung der Cyclooxygenaseinhibiti

Seite 44 - IPx [% von Leerwert]

490102030406-t + 6-t,12-e LTB4 [nmol/l]ohne ASA30 min. ASA150 min. ASAohne FFAPMN ohne HUVECs5µM EPA5µM AAAbbildung 15: Auswirkung der Cyclooxygenasei

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53.2. Auswirkung der selektiven Inhibition zweier Enzyme aufDegranulationsreaktion und Produktion von Lipoxygenase-metaboliten durch PMN am Inkubation

Seite 46 - Elastase [U/l]

50020406080[nmol/l]ohne ASA30 min. ASA150 min. ASALTB 56-t + 6-t,12-e5-HEPEAbbildung 16: Auswirkung der Cyclooxygenaseinhibition mit Acetylsalicylsäur

Seite 47 - LTB4 [nmol/l]

51012345678Elastase [U/l]keine InhibitionHUVECs inhibiertohne FFA5µM AA5µM EPAPMN ohne ECAbbildung 17: Auswirkung der Phospholipase A2-Inhibition der

Seite 48 - 5-HETE [nmol/l]

5201020304050607080LTB4 [nmol/l]keine InhibitionHUVECs inhibiertohne FFA5µM AA5µM EPAPMN ohne ECAbbildung 18: Auswirkung der Phospholipase A2-Inhibiti

Seite 49 - 6-t + 6-t,12-e LTB4 [nmol/l]

530102030405-HETE [nmol/l]keine InhibitionHUVECs inhibiertohne FFA5µM AA5µM EPAPMN ohne ECAbbildung 19: Auswirkung der Phospholipase A2-Inhibition der

Seite 50 - [nmol/l]

540481216206-t + 6-t,12-e-LTB4 [nmol/l]keine InhibitionHUVECs inhibiertohne FFA5µM AA5µM EPAPMN ohne ECAbbildung 20: Auswirkung der Phospholipase A2-I

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550102030[nmol/l]keine InhibitionHUVECs inhibiertLTB 56-t+6-t,12-e-LTB 55-HEPEAbbildung 21: Auswirkung der Phospholipase A2-Inhibition der EC auf die

Seite 52 - LTB4 [nmol/l]

564. Diskussion4.1. Modulation der Immunantwort von PMN durch Eicosapentaen-säure4.1.1. Verminderung der DegranulationsreaktionDie Freisetzung verschi

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574.1.2. Verändertes Profil der LipoxygenasemetaboliteDie Bildung von LTB4 und 5-HETE durch PMN unter Koinkubation mit Endothelzellenwird durch die vo

Seite 54 - 6-t + 6-t,12-e-LTB4 [nmol/l]

58der Zellmembran gespeicherten AA die Menge der im Versuch zugeführten EPA bzw. AA ja weitübersteigt. Dies würde die Beobachtung unterstützen, daß EP

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59nur mit PMN ohne EC durchgeführt, die erhöhte Adhärenz wurde an Kunststoffwells gemessenund auf eine erhöhte Expression von CD11b-Rezeptoren auf den

Seite 56 - 4. Diskussion

66. Literaturverzeichnis...667. Lebenslauf...

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604.1.4. Veränderung der SignaltransduktionAuf eine Modulation der Signaltransduktion in PMN deuten die Ergebnisse bezüglich derBildung von Inositolph

Seite 58

61auch LTB4 können die Second-Messenger-Reaktion (und damit die Inositolphosphatbildung)auslösen bzw. verstärken, was wiederum zu vermehrter LTB4-Prod

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62Lipoxygenaseprodukte beurteilen zu können. In früheren Untersuchungen am Tiermodell konntegezeigt werden, daß eine Inhibition der Cyclooxygenase die

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63Dieser Effekt konnte in den durchgeführten Versuchen gezeigt werden: Unter Inhibitionder Phospholipase A2 der EC sank die Bildung von Leukotrienen s

Seite 61 - für die

645. ZusammenfassungDie Interaktion von Polymorphkernigen Neutrophilen Granulozyten und Endothelzellenspielt eine zentrale Rolle in der Enstehung infl

Seite 62

65blieb eine Inhibition der Cyclooxygenase weitgehend ohne Effekt.Des weiteren konnte die Herabsetzung der Adhärenz von PMN an EPA-gefüttertenEndothel

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666. Literaturverzeichnis 1Brigham, K. L., Meyrick, B.: Interactions of granulocytes with the lungs. Ci

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7AbkürzungenAA Arachidonsäure (arachidonic acid)EC Endothelzelle (endothelial cell)EPA Eicosapentaensäure (eicosapentaenoic acid)HEPE Hydroxyeicos

Seite 72 - 7. Lebenslauf

81. Einleitung1.1. VorwortDie vorliegende Arbeit entstand in der Zeit von Mai 1995 bis April 1996 in der Kli-nischen Forschergruppe "Respiratoris

Seite 73 - 8. Danksagung

9Diese gehören zu der Gruppe der Selectine (P-, E-, L-Selectin), durch die zunächst eine lockereBindung zustandekommt - die PMN "rollen" auf

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