).
Das Prinzip der Trennung einzelner Zelltypen durch einen Dichtegradienten beruht auf deren
unterschiedlichen Sedation durch den Gradienten bei der Zentrifugation: Während Monozyten
und Lymphozyten sich in der oberen Schicht des Gradienten sammeln, wandern Erythrozyten und
Granulozyten aufgrund ihrer höheren Dichte durch ihn hindurch.
Bei freiwilligen Spendern wurde aus der Cubitalvene Blut entnommen und im Verhältnis
1:2 mit PBS-Puffer (ohne Calcium und Magnesium) verdünnt. Das verdünnte Blut wurde auf
Ficoll-Paque-Gradienten aufgeschichtet und bei 350 x g 35 Minuten lang zentrifugiert. An-
schließend wurden die oberen Phasen (Serum, Mononukleäre Zellen, Ficoll-Gradient) abgenom-
men und verworfen. Die unterste Phase, bestehend aus Erythrozyten und Granulozyten wurde
im Verhältnis 1:3 verdünnt mit Polyvinylalkohol (PVA) und gut durchmischt. Nach 15 Minuten
Sedimentationszeit für die Erythrozyten wurde wiederum die obere Phase (PVA und PMN)
abgenommen und in ein neues Gefäß gegeben, die sedimentierten Erythrozyten wurden verwor-
fen. Nach anschließender Zentrifugation bei 250 x g für 10 Minuten und absaugen des
PVA-Überstandes verblieb ein granulozytenreiches Pellet. Es folgte die hypotone Lyse der
restlichen Erythrozyten mit eisgekühltem Aqua Dest. für 20 Sekunden. Der Ansatz wurde
wiederum bei 250 x g für 10 Minuten bei 4°C zentrifugiert, das Erythrozyten-freie PMN-Pellet
in PBS-Puffer (ohne Calcium und Magnesium) resuspendiert. Jetzt konnte die Zahl der PMN
lichtmikroskopisch in der Neubauer-Zählkammer bei 400facher Vergrößerung bestimmt werden.
Nach erneuter Zentrifugation (250 x g, 10 Minuten) wurden die PMN in RPMI 1640 Medium
gegeben und ca. 30 Minuten im CO
2
-Inkubator aufbewahrt. Zum Einsatz im Versuch wurden die
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